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Geburtsverletzungen machen junge Frauen zu Ausgestoßenen

Die Gesundheitsversorgung von Schwangeren und Müttern lässt überall in Afrika zu wünschen übrig, besonders auch in Burkina Faso. Es gibt wenige und schlecht ausgestattete Krankenhäuser, in denen die Frauen gebären können und auch nur wenige Hebammen. Deswegen gebären die meisten Frauen in Burkina Faso ohne jegliche medizinische Hilfe, auch im Notfall ist keinerlei fachkundige Versorgung möglich.

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fistelpatientin

Ist bei einer Geburt der Fötus zu groß für den Geburtskanal, so presst der kindliche Kopf in tagelangen Wehen und mit großer Kraft gegen das umliegende mütterliche Gewebe und drückt dieses gegen die Knochen. Die Blutversorgung in das umgebende mütterliche Gewebe wird unterbrochen, dieses stirbt ab. Nach Tagen kommt es in den meisten Fällen zu einer Totgeburt. 30-40% der Mütter sterben während einer solchen Geburt, überlebt aber die Mutter, bleibt sie schwer verletzt. Das geschädigte Gewebe kann nicht vom Körper wiederhergestellt werden, es entsteht eine bleibende Öffnung zwischen Blase und Scheide, manchmal aber auch zum Enddarm. Die betroffenen Frauen leiden für den Rest ihres Lebens an schwerster Inkontinenz.

 

 

 

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Der Verein Menschen für Frauen e.V. „Deutsch - Afrikanische Freundschaftsgesellschaft in der Gynäkologie (DAFGG)“ fördert den technischen und kulturellen Austausch zwischen deutschen und afrikanischen Fachleuten und führt humanitäre Aufgaben in diesen Ländern durch.

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